Muttertagsfrühstück – das Warten hat sich gelohnt!

Knapp bevor DWM dem morgendlichen Koffeeinentzug erlegen wäre, darf sie doch noch die Küche betreten. Und: das Warten hat sich gelohnt!

Nachdem der erste Muffin verzehrt ist, fördert DWM in der Verpackung das wahre Geschenk zutage:

DSG verspricht, einmal mit ihrem Bruder zu lernen, und das ist kein billiges Geschenk, denn die Hochbegabte arbeitet in der Schule als Nachhilfelehrerin und verdient 15 € pro Stunde – ein Tarif, den DWM sich nicht leisten kann, deswegen lernt sie meistens selbst mit ihrem Sohn (ganz abgesehen von den geschwisterlichen Unflätigkeiten, deren Geräuschpegel DWM nicht in der Lage zu ertragen ist, sofern sie in der Nähe weilt).

Als DWM ein wenig wehmütig ob der Abwesenheit DWDs wird, hat DSB noch eine kreative Idee: Fahr doch mit, wir hängen die GoPro in den Flur, dann siehst du einen Film, wie´s uns zu Hause geht!

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Das Unvermeidliche auch hier – Muttertag

Und wieder mal kommt DWM nicht umhin, über das Unvermeidliche zu schreiben. In paradiesischen Zeiten, in denen die Au-Pairs in DWMs Haushalt das Zepter schwangen, wurde an diesem Tag immer der Scherz gemacht: „Muttertag ist der Tag im Jahr, an dem hier die Mutter alles machen muss.“

DWM hatte diesen Tag immer belächelt, nicht bedenkend, dass Hochmut vor den Fall komme. Stressig am Muttertag war die Vorbereitungsphase, während der von seiner Mutter erblich belastete handarbeitstechnische Blindgänger DSB in der Grundschule genötigt wurde, selbstgehäkelte Muttertagsgeschenke zu produzieren. Dieser Stress wurde zu Hause weitergegeben und hatte somit einen eher kontraproduktiven Muttertagseffekt zu Folge.

Heuer aber ist das erste Jahr, in dem beide Kinder im Gymnasium und somit keine Muttertagsgeschenke zu befürchten erhoffen sind. Auf die Frage, was DWM sich denn zum Muttertag wünsche, gibt sie die immer gleiche, aber für ihre Kinder auch immer gleich unbefriedigende Antwort: brave Kinder. Da dieses Geschenk offensichtlich als zu hoch gegriffen erachtet wird, backt DSG einen Kuchen.

Dieser muss jetzt noch dekoriert werden und so sitzt DWM seit Stunden (naja, vielleicht auch Minuten) mit knurrendem Magen und Koffeinentzugserscheinungen am PC.

DWD ist schon frühmorgens zu seiner SLA-Verletzung Segelregatta aufgebrochen. Daher darf DWM allein mit Sohnemann für die morgige Mathearbeit lernen.

In diesem Sinne: einen schönen Muttertag, liebe Leserinnen!