Urlaub Tag 18 – zu alt (2)

Zur Abwechslung und weil es dort außer Gemüse nichts zu kaufen gibt, verbringen wir heute wieder einmal einen Tag in unsere geliebten Karacaören-Bucht. Für DSB heißt das: endlich wieder wakeboarden! DWM hat ihre Wehwehchen ausgeheilt und beschließt: heute will sie das auch versuchen! Den ersten Dämpfer bekommt sie vom sonst so netten Juniorchef des Restaurants und Watersport-Motorbootfahrer Can, der DSBs sportliches Talent bisher in den höchsten Tönen gelobt hat.

DWM: „Can I try it today?“

Can: (blickt DWM an, als hätte sie ihn gebeten, die ganze Segeljacht hinter seinem Motorboot herzuziehen) „You want to try it?“

DWM (ist an diesem Tag wild entschlossen, sich nicht verunsichern zu lassen): „Yes! You don´t think, I can do it?“

Can: (blickt immer noch so skeptisch, als müsse er seiner Urgroßmutter das Wakeboarden beibringen) „If you have talent, you can do it“

DWM klettert ins Motorboot und bewundert ihren Sohn gebührend, der bereits mit einer Hand fährt und die ersten Sprünge in der Hecksee wagt. Plötzlich bekommt sie eine Schwimmweste zugeworfen. Jetzt ist sie an der Reihe.

Can: „You have 6 try.“

DWM nimmt Can übel, dass er es ihr wohl von vornherein nicht zutraut. Nach dem sechsten Versuch ist Wasser in alle Körperöffnungen gedrungen und den Muskelkater in den Unterarmen beginnt sie jetzt schon zu spüren. Da sie beim letzten Versuch wenigstens beinahe aus dem Wasser gekommen wäre, versteigt Can sich zu der kühnen Behauptung: „If you have some training, you can do it.“

Na bitte! Woher sollte DSB sonst sein Talent haben?

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Urlaub Tag 13 – Karacaören für uns allein

Wenn man es sich leisten kann, länger als eine Woche zu segeln, sollte man unbedingt die Nacht von Freitag auf Samstag in einer Bucht verbringen. Alle Charterer bringen ihre Boote zurück und man hat ganze Buchten für sich allein.

Unter diesen Umständen unterzieht sich DWM endlich einer Lektion, die sie jetzt schon seit fast zwei Wochen vor sich herschiebt: sie lässt sich von DSB das Steuern des Außenborders beibringen. Heute kann sie hier niemanden überfahren und auch nicht vor Peinlichkeit sterben. DWM meistert die Prüfung mit Bravour, ist aber trotzdem froh, als sie sich wieder aus dem knatternden, stinkenden, schaukelnden Dinge entfernen darf und genießt lieber den Sonnenuntergang in der einsamen Bucht (Dass diese Einsamkeit nicht für jedes Crewmitglied ein Genuss ist, kann man unter Tag 12 nachlesen).

Urlaub Tag 9 – Boje gegen Essen in Karacaören

Heute steuert die Crew ihre Lieblingsbucht an. Weil DWM ein wenig Landleinenpause braucht, nehmen wir heute ein in der Türkei beliebtes Geschäft in Anspruch. Wir machen an einer Boje fest und essen dafür abends im Restaurant des Bojen-Erhalters.

  Damit verliert DWM gleich zwei ihrer Jobs: Landleinenausbringer und Smutje. Dafür hat sie viel Zeit zum Fotografieren:

 Heute werden drei Flottillen erwartet, daher wird die Bucht ein wenig voll, aber als Stammkunden bekommen wir trotzdem die größte Boje von allen.

 Schon der Einstieg über die Badeleiter mutet ein wenig abenteuerlich an:

 

Der Eindruck bleibt erhalten, denn hier haben sich die Betreiber mit viel Kreativität ausgetobt.

Oben genießen wir einen herrlichen Ausblick auf die Abendstimmung

 

Nach kurzer Zeit ist unser Dingi bereits eingeparkt:

 

Für denn Fall, dass jemand vergessen hat, im Hafen einzukaufen, gibt es im Restaurant praktischerweise auch einen kleinen Markt – obwohl die Betreiber sich selbst per Boot versorgen müssen, aber Kundenservice wird hier groß geschrieben, und Geschäftstüchtigkeit wohl auch.