Abteilungsbesprechung oder die Grenzen der Leidensfähigkeit

Nun ist es ja nicht so, dass DWM im Büro nicht schon einiges erlebt hätte, aber wundern muss sie sich immer noch. Ab und zu bekommt ApplePolisher einen Anfall, in dem er seinen Aufgaben als Führungskraft nachkommen zu müssen glaubt und beruft Abteilungsbesprechungen ein.

Anfangs fanden diese Besprechungen noch in großer Runde statt: BusyBody, Dottoressa, NewComer, DWM und ApplePolisher saßen um einen Besprechungstisch, auf dem ein von ApplePolishers Frau gebackener Kuchen thronte. Nur die BurnOut-krankgeschriebene ChatterBox fehlte. Irgendwann wurde ApplePolisher die Sinnlosigkeit dieser Veranstaltung bewusst, in der BusyBody seine wahnsinnig wichtigen Fälle vortrug, während NewComer und DWM den Kuchen mampften und am Schluss feststellten, sie hätten nichts zu berichten, was für alle von Relevanz wäre. Schließlich war von Anfang an klar gewesen, dass die beiden Abteilungen nicht wegen potenzieller Synergieeffekte zusammengelegt worden waren, sondern um ApplePolisher mit dem neuen Aufgabengebiet zu mehr Wichtigkeit zu verhelfen. Fachlich haben sie so viel miteinander zu tun wie die Kuh mit dem Sonntag.

Als ChatterBox aus dem Krankenstand zurückkehrte, wurden auch die Besprechungen wiederbelebt, nun allerdings in neuer Form. Zuerst sollte die Gruppe 1 mit BusyBody, Dottoressa und Chatterbox tagen, danach die Gruppe 2 mit NewComer und DWM dazustoßen und nach einem kurzen gemeinsam Teil sollte die Gruppe 2 allein mit ihrem Vorgesetzten konferieren. Prinzipiell ein guter Plan, aber mit den handelnden Personen nicht so leicht ausführbar.

Nun tagt also die Gruppe 1 schon seit einer Stunde im Nebenbüro, während NewComer und DWM versuchen, sich trotz der immer lauter werdenden Geräuschkulisse auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Die beiden beginnen zu überlegen, ob sie Wetten abschließen sollen, wer als erster k.o geht. Plötzlich fliegt mit Schwung die Verbindungstür zum Nebenbüro auf und Chatterbox stürmt herein, knallt ihre Unterlagen auf den Schreibtisch und kreischt ein verzweifeltes „Bis später“ in Richtung der Tagenden. Nur mühsam die Tränen zurückhaltend eilt sie auf den Flur, die Tür hinter sich zuknallend. Schon erscheint Dottoressa in der Tür mit der Frage, wohin denn ChatterBox verschwunden sei. Als DWM und NewComer die Schultern zucken, eilt sie hinaus, um die Kollegin zu suchen und zu trösten (DWM hatte an anderer Stelle schon erwähnt, dass Dottoressa ein herzensguter Mensch ist, der deswegen wahrscheinlich nicht mehr lange hier arbeiten wird).

DWM muss den Grund der Auseinandersetzung eigentlich gar nicht wissen. Das Grundthema ist immer dasselbe, auch wenn der Anlass variiert. BusyBody versucht die Kolleginnen mit seinen Intrigen zu ärgern und ChatterBox steigt wunderbar darauf ein. Schon vor Jahren, als DWM noch nicht wusste, dass sie einmal so nah an diesem Geschehen arbeiten würde (und deshalb noch mit ChatterBox befreundet war), hatte sie dieser geraten, sich einen anderen Job zu suchen. Das Wohlbefinden habe doch Vorrang. ChatterBox wandte jedoch ein, dass das, wenn überhaupt, nur mit Gehaltseinbußen möglich sei und sie deshalb hier verharren werde, bis man sie kündige und ihr die Abfertigung zahle. DWM konnte diesen Gedankengang nicht nachvollziehen, denn so hoch konnte der Aufpreis nicht sein, dass man dafür solche Leiden auf sich nehme.

Jahre später fand DWM sich in einer ähnlichen Situation wieder. Genauso wie ChatterBox wurde sie degradiert und hätte einen anderen Job wegen ihres Teilzeitwunsches nur tief unter ihrer Qualifikation und somit auch Gehaltsvorstellungen gefunden. Jetzt konnte sie das Ausharren von ChatterBox zumindest in Ansätzen besser verstehen. Aber sie hat sich mit der Situation arrangiert, mit NewComer immerhin ein angenehmes Arbeitsklima und BusyBody so weit in seine Schranken gewiesen, dass er bisher keinen Intrigenversuch mehr in ihre Richtung unternommen hat. Und sie kann sich immer noch nicht vorstellen, dass sie ein solches Leiden am Arbeitsplatz für Geld auf sich nehmen würde.

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Schwerer Fall von Meetingitis

Seit DWM festgestellt hat, dass sie für eine Karriere im herkömmlichen Sinne nicht wirklich prädestiniert ist, kann sie wenigstens mit einem innerlichen Schmunzeln den Unterhaltungswert gewisser Situationen genießen. Der Kontakt mit den Direktberichtenden in ihrem Arbeitsumfeld, die den Status im Gegensatz zu ihr selbst immer noch innehaben, bietet dazu reichlich Gelegenheit.

Nachdem DWM einmal knapp am Burnout vorbeigeschrappt war, hatte sie einen freien Vormittag für sich eingeführt. Der hatte sich durchaus bewährt, wurde aber in der letzten Zeit aufgrund der kreativen Anforderungen von BigBoss nicht immer eingehalten.  Ab und an kann DWM auf diese Burnoutprophylaxe schon verzichten, und wenn wirklich spannende und wichtige Dinge zu erledigen sind, hadert DWM auch nicht mit ihrem Nicht-NEIN-Sagen-können-Syndrom.

Letzten Freitag wurden die kostbaren Stunden allerdings auf besondere Weise verschleudert. Das einzig Positive an der Sache: in der Arbeit vergeudete Stunden schlagen sich seit DWMs Degradierung trotzdem auf dem Zeitkonto nieder und DWM wird in Ferien eine wunderbare Zeit mit ihren Kindern verbringen.

Noch zu ihren Zeiten als Direktberichtende durfte DWM in trauter Runde mit Vorständen und Abteilungsleitern einmal dem ausufernden Vortrag des IT-Leiters über das Thema BusinessContinuityManagement lauschen.  Im Laufe des letzten Jahres hatte sie mit ihm gemeinsam Interviews mit allen Abteilungsleitern zu diesem Thema geführt. Sie fühlt sich im Bereich BCM also einigermaßen sattelfest. Nun soll dieses Jahr der BCM-Prozess von der internen Revision geprüft werden. Der IT-Leiter ist ein ganz wichtiger und bei der Terminfindung (schon vor vielen Wochen) hatte er leider nur einen Freitag Vormittag erübrigen können. Die eifrige DWM hatte auf ihre Freizeit verzichtet (respektive selbige verschoben) , in der Hoffnung, damit gleich einen großen Teil der Prüfung erledigen zu können.

Als sie dann im Besprechungszimmer auf die Leinwand starrt, traut sie ihren müden Augen nicht – der ITler schickte sich an, dieselbe Präsentation wie vor zwei Jahren herunterzuspulen, obwohl ALLE Anwesenden diese bereits gehört hatten. Danach zeigt er noch die Arbeitsergebnisse von den Interviews des letzten Jahres. Diese sind zwar für die Revisionisten neu, DWM fühlt sich aber ziemlich entbehrlich. Um sich selbst am Einschlafen zu hindern, steuert sie ab und zu eine Wortspende bei. Um 11.30 befinden die anwesenden Herren, ziemlich hungrig zu sein und die Veranstaltung zwecks Mittagspause zu unterbrechen.

Das Ende eines Meetings kündigt sich meistens an, wenn weitere Besprechungstermine vereinbart werden, so auch diesmal. Der IT-ler möchte BCM abwechselnd beiden Vorständen präsentieren. Selbst dem Revisionisten war heute wohl zu langweilig, denn er merkt an, ob man diese Präsentation nicht in einem Aufwaschen vor dem Gesamtvorstand machen könne, was der IT-ler aber erbost zurückweist.

Wenigstens weiß DWM jetzt, warum sie beim IT-ler so schwer einen Termin bekommt!

 

Zufriedenheit

Heute ist wieder so ein Tag, an dem DWM dankbar sein muss. Dankbar dafür, einen langweiligen Job zu haben, in dem sie sich unterfordert fühlt. Und dankbar sein MÜSSEN ist immer doof. Heute ganz besonders, denn DSB liegt mit Fieber im Bett und DWM ist dankbar, jetzt nicht einen fordernden Job zu haben und sich wie früher innerlich zu zerreissen zwischen dem Wunsch, bei ihrem kranken Kind zu sein und dem Pflichtgefühl, einen ordentlichen Job abzuliefern. Vor einem Jahr noch wäre sie frühmorgens in die Stadt gerast (Murphys Gesetz zufolge hatte sie ihr Notebook prinzipiell am Tag, bevor ein Kind krank wurde, im Büro gelassen) und hätte ihr Homeoffice im oder neben dem Kinderbett eingerichtet.  DWM musste aufpassen, dass niemand in die Tastatur kotzte oder seinen Saft darüber schüttete und immer wenn gerade besondere Konzentration gefordert war, verlangte ein Kind im Fieberschub nach ihr. Aber DWM konnte stolz darauf sein, alles unter einen Hut zu kriegen und niemals Pflegefreistellung nehmen zu müssen. Gemeinsam mit ihrem Leiterposten hat sie auch ihr Notebook abgegeben und jetzt kann sie sich guten Gewissens voll und ganz auf ihr krankes Kind konzentrieren. Im heutigen Fall schläft selbiges schon seit über einer Stunde nebenan und DWM versucht nicht daran zu denken, was sie alles erledigen könnte in dieser Zeit. Nie kann man es ihr recht machen. Wie sagt Ildiko von Kürthy: „Nur eine schlafende Frau ist eine zufriedene Frau“

Abserviert (2)

Für die Leser, die sich nicht mehr erinnern können, wie aus WorkingMum eine DesperateWorkingMum wurde: SmallBoss hat in seiner Funktion als Ressortvorstand DWMs Leiterposten seinem Liebling ApplePolisher umgehängt, mit der offiziellen Begründung, er wolle keine Teilzeit-Führungskräfte.  DWM durfte Arbeitsinhalte und finanzielle Rahmenbedingungen behalten und bekam zur Unterstützung sogar noch NewComer dazu. Offiziell war sie nunmer ApplePolisher unterstellt, aber da sein Fachwissen gegen null strebt, hat sich auch an der Zusammenarbeit zwischen DWM und SmallBoss wenig geändert, außer dass ApplePolisher die Meetings ab und an mit mehr oder weniger qualifizierten Meldungen glaubte bereichern zu müssen.

Da DWMs Bemühungen, der demütigenden Eingliederung in die neue Abteilung zu entkommen, bisher nicht von Erfolg gekrönt waren, hat sie wenigstens für angenehme Arbeitsbedingungen gesorgt. Was nicht einfach war, weil sie dafür ihre Interessen gegen BusyBody und ApplePolisher durchsetzen musste. Nachdem sie ihr Revier abgesteckt und in NewComer einen loyalen Gefährten gefunden hat, gibt es plötzlich spannende Neuigkeiten:

SmallBoss wird abserviert. Die Vorgehensweise erinnert sehr an die DWMs Degradierung, nur dass ein Vorstand natürlich nicht degradiert wird, nein, sein Vertrag wird innerhalb von drei Tagen aufgelöst, der Aufsichtsrat tritt zusammen, es wird einen neuen Vorstand geben. Nun sind die Gehälter in diesen Ebenen von vornherein schon mit einem dafür geeigneten Schmerzensgeld ausgestattet, sodass er nicht am Hungertuch nagen wird. Aber das Menschliche bleibt und das geht SmallBoss sichtlich nahe, wie man bei der Verkündigung der Nachricht sehen kann.

Obwohl DWM SmallBoss einen Teil ihrer Schmach verdankt (er war letztendlich nur das ausführende Organ von ApplePolishers Wünschen) , sind ihre Gefühle zwiegespalten. Das ist nicht die Art und Weise, wie mit Mitarbeitern (zu denen sie auch die Vorstände zählt) umgegangen werden sollte.  Wohlige Rachegefühle wollen sich nicht so recht einstellen.

Das Gute an der Sache: möglicherweise werden die Karten neu gemischt. Das Negative: DWMs Fachgebiet war ein Steckenpferd von SmallBoss, dieser Tatsache hat sie auch die Einstellung von Newcomer zu verdanken. Der Nachfolger wird zwar erst morgen bekanntgegeben, aber da es eine interne Lösung sein wird, weiß DWM, dass es auf alle Fälle jemand sein wird, der mit diesem Fachgebiet nichts am Hut hat und möglicherweise befinden wird, dass 2 PEs dafür definitiv zu viel sein.

Alles bleibt anders.

Kostbare Minuten für Krämerseelen

Wie lange dauert es, einen PC hochzufahren? Subjektiv gesehen endlos. Wie lange dauert es, einen PC hochzufahren, der sich in diversen Firmennetzwerken anmelden muss? Noch ein wenig länger.

Wenn BusyBody morgens das Büro betritt, stürzt er noch im Mantel (wenn Winter) zum PC und drückt „kommt“ am Webterminal, unserer guten Zeitstechur. Somit gewinnt er zwei Minuten gegenüber den Kollegen, die abends ordnungsgemäß  ihren PC herunterfahren, morgens ordnungsgemäß wieder hochfahren und nach den dadurch verlorenen drei Minuten auf „kommt“ drücken. Von BusyBody hätte DWM nichts anderes erwartet.

Bis zu ihrer Degradierung hatte DWM wegen ihres pauschalierten Vertrages gar nicht gestochen (und damit sehr viel Zeit verschenkt).  Die neue ordnungsgemäße Abrechnung ihrer Arbeitszeit beschert ihr viele Gleittage, sodass sie auf diese täglichen zwei bis drei Minuten nicht angewiesen ist. Auch  ihr inneres Gerechtigkeitsgefühl wehrt sich nicht dagegen, denn mit Sicherheit verbringt DWM drei Minuten am Tag mit für den Arbeitgeber nicht produktiven Tätigkeiten.  Das ordnungsgemäße tägliche Herunterfahren des PCs birgt einige Vorteile: wenn ein nächtliches Update von der IT eingespielt wird, läuft das reibungslos ab und man macht sich bei den IT-Kollegen nicht wegen Zusatzarbeit  mit angemeldeten PCs unbeliebt. Außerdem wird der Rechner irgendwann lähmend langsam, wenn er lange Zeit ohne Neustart durchläuft.

Schon seit längerer Zeit hatte DWM sich gewundert, warum die Kollegen so furchtbar über die Performance ihrer PCs jammern. Einerseits hatte sie es dem Österreichischen Nationalsport zugeschoben, dem immer wieder gerne gefrönt wird. DWM beteiligt sich daran niemals, aber wie jeder weiß, ist passiv-Raunzn mindestens so schädlich wie Passiv-Rauchen und während ersteres heutzutage in den Büros so gut wie abgeschafft ist, scheint sich um letzteres kaum jemand zu kümmern.

DWM jedenfalls war mit ihrem Rechner ganz zufrieden und wusste nicht, ob es daran lag, dass die IT-Kollegen ihr den Einzug in das neue Büro mit einem Top- Modell versüßen wollten oder nur an ihrer subjektiven Wahrnehmung.

Gleich nach ihrem Einzug in dieses Büro hatte Chatterbox versucht, sie ebenfalls auf die Seite der Zeitschinder zu  ziehen, für DWM ist diese Vorgehensweise unter ihrer Würde.

Heute Morgen betritt DWM gemeinsam mit Newcomer das Büro  und während sie den runden EIN-Knopf an ihrem PC drückt, hackt ihr Gegenüber schon mit klammen Fingern auf die Tastatur ein. DWN ist entsetzt. Jetzt weiß sie, dass Newcomer nicht nur aus Prinzip über die Performance jammert. Und warum er die Probleme trotz mehrmaliger Anregung DWMs nicht in der IT melden will.

Es sind nur ein paar lächerliche Minuten, wenn überhaupt , aber warum fühlt DWM sich so einsam mit ihrer Einstellung? Für sie ist der Arbeitsprozess ein Geben und Nehmen, dessen Summe für beide Seiten passen muss. Auf diese Minutenschnorrerei wird sie auch in Zukunft verzichten und dafür lieber die eine oder andere private Mail schreiben, damit  die Summe wieder passt.

Das Geheimnis der Motivation

Die Arbeitswelt hat DWM wieder, was für ein Glück. Erstmals seit Jahren trifft sie nicht auf einen schier unüberwindlichen Berg an Liegengebliebenem , nein, sie wird von Newcomer sanft eingeführt ins „Was bisher geschah….“. Auch von den Softfacts gibt es nur Positives zu berichten, BusyBody ist wohl zur Räson gebracht worden und verhält sich zahm wie nie, geradezu paradiesische Arbeitsumstände also. Nachdem sie die wichtigsten Mails gelesen und sich auf den morgigen Workshop vorbereitet hat, beginnt DWM ihre besonderen Quellen nach Neuigkeiten zu durchforsten. Was liest sie da? Ihre Degradierung ist jetzt auch auf Konzernebene nachgezogen worden. Im letzten Jahr wurde ihre Einstufung im „Global Job Model“ noch gemeinsam mit der Personalleiterin besprochen, wie es halt bei Leitern üblich ist. Das gemeine Fußvolk erfährt – wenn überhaupt – gerade mal, dass es eine solche Einstufung gibt, um die Positionen konzernweit und international vergleichbar zu machen. Auf Gehalt und interne Rangordnung hat es auch keinerlei Einfluß. Warum fühlt DWM trotzdem ihre Motivation plötzlich schwinden wie Schnee in der Frühlingssonne? Noch vor einer halben Stunde schien die Arbeitswelt in Ordnung, während des Urlaubs hatte DWM Zeit gehabt, sich mit ihrer Situation abzufinden, was hat sich verändert durch das Lesen der Information, die auf das direkte Geschehen keinen Einfluß hat (und auch gar nicht für sie gedacht war)? Was motiviert uns? Was demotiviert uns? Ist es die Anerkennung, bzw. der Mangel daran? Oder ist es die Erinnerung an das Unrecht, nachdem DWM begonnen hatte, es sich in ihrer neuen Situation kuschelig einzurichten. Ist das gut, weil es sie antreibt, statt dessen etwas an der Situation zu ändern oder schlecht, weil es sie hindert, in einer Situation glücklich zu werden, die sie ohnehin nicht ändern kann?